Braucht Deutschland solche Rechtsanwälte?

Die Anwaltskanzlei Kanis & Kanis in München lässt über einen juristischen Trick dem zu 70% schwerbehinderten Münchner Rentner H. seine Kleinstrente in Höhe von 196 Euro wegnehmen.

Für seinen Mandanten (Vitalis Fitness-Studio München) versucht die Kanzlei eine rechtskräftige Forderung aus 2004 einzutreiben. Der Schuldner ist inzwischen mittellos und amtlich als 70 % Schwerbehinderter eingestuft. Seine Rente lässt er auf das Konto seiner Ehefrau überweisen, da er selbst kein Konto betreibt.

An dieses einzige Einkommen des schwerbehinderten Rentners, welches amtlich als nichtpfändbar festgestellt ist, erreichte die Kanzlei mit einem juristischen Trick das Grundrecht auf Existenzminimum auszuhebeln.

Das AG München hat die Klage abgewiesen – das reicht so einem Anwalt natürlich nicht, er ist in Berufung gegangen. Hier hatte dieser Anwalt Erfolg.

Ob so eine Kanzlei die Kanzlei Ihres Vertrauens sein kann, welche eine solche verabscheuungswürdige Berufsehre und -ethik vertritt, müssen Sie selbst entscheiden.

Was halten Sie verehrte Leser von solchen Anwälten?

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Veröffentlicht von

Bernhard

geboren 1946 in München, Musikstudium in Köln, Trainerausbildung bei IOS in Genf und New York, bei Team Connex und Schüler von Vera Birkenbihl. Seit 1992 Trainer und Kommunikationsberater selbständig. www.traininghaage.de

3 Gedanken zu „Braucht Deutschland solche Rechtsanwälte?“

  1. Unsere Kanzlei hätte so einen moralisch verwerflichen Weg nie empfohlen.
    Es gibt leider auch unter uns schwarze Schafe – sie sind eine Schande für unseren Berufsstand.
    Hoffentlich lesen dies auch interessierte Mandanten und verzichten deshalb auf diese Anwälte!!!

  2. Wenn die Verfassung, das Grundgesetz so einfach auszuhebeln ist und dies noch von solchen Richtern bestätigt wird, muss man sich nicht wundern, wenn Menschen dazu neigen sich zu radikalisieren bzw. Terror-Gruppen anzuschließen.

    Solche Rechtsverdreher sind mit ein Grund dafür!

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